Canon EOS 1200D

Canon EOS 1200DHallo liebe Fotofreunde,
heute dreht sich in diesem Review alles um eine Einsteiger-DSLR, die noch recht jung ist, aber bereits eine große Fangemeinde besitzt: Die Canon EOS 1200D! Zur Zeit gibt es diese Canon Spiegelreflex-Kamera für 347,90 € bei Amazon mit einem Canon 18-55 mm IS Objektiv.

Die 1200D ist der Nachfolger der immer noch erhältlichen EOS 1100D, wobei der Preisunterschied mittlerweile so gering ist, dass sich kaum noch jemand für die 1100D interessieren dürfte. Und das hat auch einen guten Grund: Die EOS 1200D bietet viele sinnvolle Neuerungen und Verbesserungen, die teilweise auch aus der Mittelklasse stammen.

18 Megapixel Sensor mit bekanntem Prozessor

Aber der Reihe nach: Die Canon EOS 1200D besitzt einen APS-C CMOS Sensor, wie man ihn von Canon kennt. Dieser schießt Fotos mit 18 Megapixeln und es können natürlich auch Videos aufgenommen werden, die Full-HD Qualität liefern. Das im Kit enthaltene Objektiv mit der Kennung IS ist perfekt für den Einstieg in die digitale Fotographie mit dieser Kamera und alltäglichen Herausforderungen absolut gewachsen.

Eine Neuerung stellt der Sensor insofern dar, als dass die EOS 1100D noch mit einem 12 Megapixel-Sensor bestückt war. Die Bildqualität dieser Kamera ist zwar sehr gut, bei der 1200D merkt man aber vor allem beim Betrachten der Bilder am PC, dass die Aufnahmen um einiges detailreicher und schärfer sind als beim Vorgängermodell. Der Bildverarbeitungsprozessor ist der DIGIC-4, ebenso wie beim Vorgänger.

Neues Display, gleiche ISO Empfindlichkeit

Eine wichtige Neuheit bei der 1200D, die sie von der Vorgänger-Kamera unterscheidet, ist das Display: Dieses misst nun 3 Zoll, statt wie bisher 2,7 Zoll. Das LCD-Display ist scharf, gibt Farben kräftig wieder und dient als digitaler Sucher. Im Gegensatz zu Mittelklasse-Modellen wie der Canon EOS 600D ist der Bildschirm allerdings nicht klapp-bar, sondern ist fest im Gehäuse verbaut. Das Display verfügt dabei über 460.000 Bildpunkte.

Die EOS 1200D schafft Reihenaufnahmen mit bis zu 3 Bildern pro Sekunde. Das ist kein Top-Wert, aber immer noch in Ordnung für eine Kamera der Einsteiger-Klasse. Die ISO-Empfindlichkeit kann zwischen 100 und 6.400 ISO gewählt werden, maximal sind 12.800 ISO möglich. Auch bei 6.400 ISO werden die Bilder noch vergleichsweise scharf – bei 12.800 zeichnen sich dann deutliche Fehler in den Aufnahmen ab.

Leichtes Gehäuse und solide Bildfeldabdeckung

Der Sucher verfügt über eine Bildfeldabdeckung von 95%. Auch dies ist kein schlechter Wert und vergleichbar mit den Mittelklasse-Modellen von Canon. Im Gegensatz zu den teureren Modellen verfügt die 1200D zwar auch über 9 Autofokus-Sensoren, allerdings ist davon nur einer ein Kreuzsensor. Der Autofokus arbeitet im optischen Sucher präzise und schnell, der Live-View Modus offenbart aber wie bei vielen Canon-Modellen Schwächen – vor allem in der Geschwindigkeit.

Die Akkuleistung dieser DSLR Kamera ist sehr gut: Wer nicht ständig alles fotografiert, was ihm vor die Linse läuft, braucht für einen einwöchigen Trip kein Aufladegerät mitzunehmen. Für Reisen eignet sich die Kamera außerdem auch, weil sie mit 480 Gramm nochmal rund 100 Gramm leichter ist als die Canon EOS 700D. Gerade beim Wandern fällt diese Ersparnis an Gewicht auf.

Im Lieferumfang befinden sich neben der Kamera und dem Objektiv auch ein Trageriemen, eine Garantiekarte und natürlich das Zubehör zum Laden des Akkus. Wer einen schnellen Einstieg in die Welt der DSLR-Fotographie sucht, der ist mit der Canon EOS 1200D gut beraten und kann sofort loslegen. Wer aber nur ein wenig mehr investiert, erhält mit der Canon EOS 600D eine noch bessere Kamera zu einem noch besseren Preis/Leistungs-Verhältnis.

359,00 €

Canon EOS 1200D
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